{"id":180,"date":"2024-09-17T00:19:25","date_gmt":"2024-09-16T12:19:25","guid":{"rendered":"https:\/\/jannik-in-neuseeland.de\/?p=180"},"modified":"2024-09-18T21:01:24","modified_gmt":"2024-09-18T09:01:24","slug":"ankunft-in-singapur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jannik-in-neuseeland.de\/?p=180","title":{"rendered":"Ankunft in Singapur"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis jetzt verlief die gesamte Reise sehr reibungslos, und das sollte sich auch am Flughafen in Singapur nicht \u00e4ndern. Der Flughafen war sehr leer, und so musste ich f\u00fcr die Einreise gar nicht anstehen. Auch mein Gep\u00e4ck kam schnell an. Also machte ich mich auf den Weg nach drau\u00dfen, wo bereits Taxis warteten. Ab hier wurde es dann aufregend. Ich hatte gehofft, schnell im Hotel anzukommen und mich ein wenig ausruhen zu k\u00f6nnen. Kurz nachdem ich ins Taxi gestiegen war, wurde mir recht schnell ein Problem bewusst: Kann ich mit meinem Handy bezahlen? Zwar hatte ich extra ein Revolut-Konto eingerichtet und die Karte bei Apple Pay hinterlegt, doch ich hatte kein Internet, da die Begr\u00fc\u00dfungsnachricht der Mobilfunkanbieter &#8222;Willkommen in Singapur&#8220; noch nicht angekommen war. Also startete ich erste Versuche, mein Handy ins Netz zu bringen. Doch schnell gab es ein zweites Problem: Der Taxifahrer wusste nicht, wohin er mich bringen sollte. Dazu sei gesagt, dass das Hotel, in dem ich in Singapur untergebracht war, den Namen &#8222;30 Bencoolen&#8220; tr\u00e4gt \u2013 ein Name, bei dem ich mir nichts weiter gedacht hatte. Der Taxifahrer meinte jedoch, dies sei die Adresse des Hotels, nicht der Name, und er ben\u00f6tige den richtigen Hotelnamen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich versuchte zu erkl\u00e4ren, dass das schon der Name des Hotels sei, aber ich konnte ihn nicht \u00fcberzeugen. Parallel versuchte ich immer noch, das Internet auf dem Handy zu aktivieren. Ich wechselte schlie\u00dflich zur E-Mail-App, um eine E-Mail des Hotels zeigen zu k\u00f6nnen, damit ich den Taxifahrer wirklich davon \u00fcberzeugen konnte, dass es sich um den Hotelnamen handelte. Gl\u00fccklicherweise fand ich schnell eine E-Mail, die auch ohne Internet sofort aufrufbar war. Das Logo und der Name des Hotels waren darin deutlich zu sehen. Doch auch das \u00fcberzeugte den Taxifahrer nicht, der weiterhin darauf bestand, dass dies die Adresse und nicht der Name des Hotels sei. Mittlerweile waren wir schon auf einem Highway unterwegs. Der Taxifahrer rief parallel einen Kollegen an und diskutierte mit ihm. Ich verstand die Sprache nicht, aber es schien nicht erfolgreich zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend ich erneut versuchte, mein Handy ins Internet zu bringen, bat mich der Taxifahrer schlie\u00dflich, im Hotel anzurufen und nach dem Namen zu fragen. Zum Gl\u00fcck war die Telefonnummer in der E-Mail angegeben. Ich klickte auf die Nummer und hoffte, dass zumindest Anrufe m\u00f6glich w\u00e4ren, auch ohne Internet. Zum Gl\u00fcck war das der Fall, und ich sprach mit dem Empfang des Hotels. Ich stellte mich kurz vor und erkl\u00e4rte, dass ich (hoffentlich) bald im Hotel ankommen w\u00fcrde. Ich stellte das Handy auf Lautsprecher, damit der Taxifahrer mith\u00f6ren konnte, und bat, zu best\u00e4tigen, dass das Hotel wirklich so hei\u00dft und es sich nicht nur um die Adresse handelt. Inzwischen kamen wir der Skyline von Singapur immer n\u00e4her, und wir waren fast im Stadtzentrum. Etwas verwirrt von der Frage best\u00e4tigte mir die Dame am Telefon, dass das Hotel tats\u00e4chlich so hei\u00dft. Ich blickte zum Taxifahrer hin\u00fcber, der aber immer noch nicht \u00fcberzeugt schien. Er gab zu verstehen, dass er selbst mit der Dame sprechen wollte. Also reichte ich ihm mein Handy. Der Taxifahrer tippte gleichzeitig auf seinem eigenen Handy herum und rief erneut seinen Kollegen an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den kurzen Moment ohne Handy nutzte ich, um die Skyline von Singapur zu genie\u00dfen und den Augenblick zu sch\u00e4tzen. Gest\u00f6rt wurde ich allerdings von den drei Stimmen, die aus zwei Handys und dem Mund des Taxifahrers kamen, die immer noch diskutierten. Langsam verstand ich das Problem: Taxifahrer in Singapur d\u00fcrfen nicht \u00fcberall anhalten, und der Fahrer hoffte wohl, durch den richtigen Hotelnamen zu einer Taxiabgabestelle navigieren zu k\u00f6nnen. Er gab mir mein Handy zur\u00fcck, w\u00e4hrend er weiterhin mit seinem Kollegen in einer fremden Sprache sprach. Ich bedankte mich bei der Dame vom Empfang und entschuldigte mich f\u00fcr die Verwirrung. Sie legte wahrscheinlich froh \u00fcber das Ende des Gespr\u00e4chs direkt auf. Wieder versuchte ich, das Internet zum Laufen zu bringen, denn eine Frage fiel mir erst jetzt ein: Ist es in Singapur \u00fcblich, Trinkgeld zu geben? Das konnte ich spontan nicht herausfinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mittlerweile waren wir schon in der Stadt. Ich warf abwechselnd Blicke auf die Stadt und versuchte, mein Internet in Gang zu bringen. Nach einer Weile bogen wir in die Bencoolen-Stra\u00dfe ein. Jetzt schaute ich konzentriert aus dem Fenster, um vielleicht schon mein Hotel zu entdecken. Wenig sp\u00e4ter wurde ich in einer kleinen Sackgasse neben einer U-Bahn-Station abgesetzt. Ich z\u00fcckte mein Handy und hoffte, damit auch ohne Internetverbindung bezahlen zu k\u00f6nnen, aber das funktionierte leider nicht. Zum Gl\u00fcck funktionierte meine HASPA-Karte problemlos, und ich konnte zumindest die Fahrt bezahlen (Trinkgeld gab ich auf gut Gl\u00fcck nicht). Beim Aussteigen aus dem Taxi konnte ich die Stra\u00dfe weiter unten bereits mein Hotel sehen. Ich nahm meine Koffer aus dem Auto und setzte meinen Rucksack auf. Der Taxifahrer deutete noch einmal in die falsche Richtung und sagte, ich m\u00fcsse dorthin. Da ich einfach nur weg wollte und keine Diskussion mehr f\u00fchren wollte, bedankte ich mich und lief in die falsche Richtung. Ich wartete, bis der Taxifahrer wegfuhr, drehte dann um und lief in die richtige Richtung zu meinem Hotel. Mit meinen drei Koffern und dem Rucksack auf dem R\u00fccken war ich sehr froh, endlich im klimatisierten Empfangsbereich meines Hotels angekommen zu sein. Obwohl die Strecke nicht lang war, kam ich mit dem ganzen Gep\u00e4ck und dem tropischen Klima schnell ins Schwitzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Hotel ging ich sofort zur Rezeption und checkte ein. Ich dachte mir, dass das Bezahlen jetzt kein Problem mehr sein sollte, da ich im Hotel ja WLAN haben w\u00fcrde und somit Internetzugang. Das Problem war allerdings, dass der WLAN-Zugang erst nach der Bezahlung erm\u00f6glicht wurde. Au\u00dferdem meinten sie, dass nur physische Karten akzeptiert w\u00fcrden, nicht die Karten auf dem Handy. Schade, denn die Karte auf meinem Handy hatte ich extra mit Singapur-Dollar aufgeladen, um Umrechnungsgeb\u00fchren zu vermeiden. Doch auch hier rettete mich meine HASPA-Karte zum zweiten Mal. Ich erhielt meine Zimmerkarte und konnte mich endlich etwas ausruhen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich meldete mich im WLAN an und googelte sofort, wie es mit Trinkgeld in Singapur aussieht. Gl\u00fccklicherweise ist es in Singapur nicht \u00fcblich, Trinkgeld zu geben, und ich hatte den Taxifahrer nicht verhungern lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis jetzt verlief die gesamte Reise sehr reibungslos, und das sollte sich auch am Flughafen in Singapur nicht \u00e4ndern. Der Flughafen war sehr leer, und so musste ich f\u00fcr die Einreise gar nicht anstehen. Auch mein Gep\u00e4ck kam schnell an. Also machte ich mich auf den Weg nach drau\u00dfen, wo bereits Taxis warteten. 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